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<pre>Die norddeutschen Rivalen aus Wolfsburg und Bremen spielten in den vergangenen Monaten mit zwei komplett verschiedenen Gesichtern auf: Beim direkten Aufeinandertreffen in der Volkswagen-Arena können nun aber beide Teams aus ihren Stärken schöpfen.  <p> Beim äußerst genügsamen 1:1 in der Ewigen Stadt kam die Truppe von Luis Enrique dagegen nie nach Wunsch mit dem italienischen Bollwerk zurecht — und von Bayer Leverkusen wurde der große Favorit erstaunlicherweise gleich in beiden Vergleichen vor erhebliche Probleme gestellt.  <p>  Kurioserweise könnte genau das nun all jenen in die Karten spielen, die mit einem risikoreichen Sieg-Tipp der Hausherren spekulieren. Schließlich ist auch für die Münchener die Messe so gut wie gelesen. <p> Somit braucht Rapid am kommenden Dienstag in Lemberg einen Auswärtssieg, um doch noch zum insgesamt dritten Mal nach 1996 und 2005 in die Königsklasse einzuziehen. Dass das nicht unmöglich ist, stellten die Grün-Weißen vor wenigen Wochen in der Amsterdam Arena unter Beweis, wo gegen Ajax nach einem 2:2-Remis in Wien mit einem 3:2-Auswärtserfolg der Aufstieg ins Play-off fixiert wurde. <p>  Auch wenn der Deutsche mit seiner Aussage grundsätzlich nicht daneben liegen mag, spricht nüchtern betrachtet jedoch relativ wenig für ein Wunder in Königsblau, zumal sich das Team in der Gruppenphase der Champions League nicht gerade mit Ruhm bekleckerte.  </pre>


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<pre>Die Wettanbieter haben Liverpool mehr als eindeutig mit der Favoritenrolle bedacht. Alles andere als ein Heimerfolg wäre eine große Überraschung, auch wenn sich die Engländer mit einem Remis für die Gruppenphase qualifizieren würden.  <p> Im Falle der Wolfsburger und der Bayern spricht derzeit jedoch nur wenig dafür, dass die sportlichen Gefilde miteinander vergleichbar sind: Die auf dem ohnehin enttäuschenden achten Platz rangierenden Wölfe liegen schon gigantische 28 Punkte hinter dem Tabellenführer zurück.  <p>  Video: Die Schwarz-Gelben sind fest entschlossen, den Spieß beim Wiedersehen im Signal Iduna Park umzudrehen. (Quelle: YouTube/kicker) <p> Manchester United kam in den sechs Vorrunden-Spielen zwar ebenfalls nur auf 12 erzielte Treffer, schaffte allerdings damit in der Gruppe A (mit dem FC Basel, ZSKA Moskau und Benfica) fast mühelos den Gruppensieg. <p>  Ajax Amsterdam als Tabellenführer in der Gruppe E der Champions League – ein recht ungewohntes Bild nach den bisherigen zwei Spieltagen.  </pre> 


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<pre> … Sporting noch nie die ersten beiden Gruppenspiele einer neuen Champions-League-Saison verloren hat?  <p> Die Tabellenführung haben jedoch die Portugiesen inne, die drei ihrer vier CL-Partien für sich entschieden haben.  <p>  Diese Beobachtung dürfte nun auch für das anstehende Duell im königlichen Achtelfinale bedeutsam sein; im Gegensatz zur Werkself hatten schließlich zuletzt auch die Rojiblancos immer wieder den unbedingten Willen gezeigt, die in Schieflage geratene Saison in Ordnung zu bringen. <p>  Dass das Team in den sieben bereits bestrittenen Pflichtspielen trotzdem ausnahmslos in die Punkte kam, muss gleichwohl zu der Vermutung führen, dass prinzipiell auch Dinamo die erforderliche Champions-League-Reife vorzuweisen hat. <p>  Nun scheint es in Amsterdam jedoch abermals zu kriseln. Trotz starker Transfers wie Daley Blind (Manchester United), Dusan Tadic (Southampton) und Hassane Bande (Mechelen) verlor Ajax bisher jedes seiner Testspiele kläglich und war vor dem Quali-Match gegen Sturm seit fünf Spielen in Folge gegen Profiteams sieglos.  </pre>


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<pre> Denn der FC Bayern München kann über sein Viertelfinal-Los wahrlich nicht klagen. Statt den Mitfavoriten aus Madrid, Barcelona oder Turin, stellt sich dem Rekordmeister nämlich „nur“ der FC Porto und damit ein vergleichsweise leichter Brocken in den Weg. Auch dank des Heimvorteils im Rückspiel gehen die Buchmacher fest davon aus, dass sich Schweinsteiger, Lahm & Co. gegen den portugiesischen Spitzenklub durchsetzen werden.  <p> Dabei würde für den Aufstieg nicht einmal zwingend eine komplette Abkehr von den bisherigen Schwankungen gebraucht:   <p> Dabei hat das Team vom Bosporus durchaus seine Gründe, sich etwas in der Allianz-Arena auszurechnen; immerhin wurden bereits von den in der Gruppenphase in Porto, Monaco und Leipzig absolvierten Prüfungen ausschließlich Siege mit nach Hause gebracht. <p>  Dieser Umstand sowie die statistischen Daten lassen darauf schließen, dass es für Nikosia trotz der aktuellen Dortmunder Schwächephäse verdammt schwierig werden dürfte, im Signal Iduuna Park zu punkten.  <p> Auch in der laufenden Saison dürften die Münchner nun wieder allen Anlass haben, sich auch in der Fremde einmal als glaubwürdiger Titelanwärter zu empfehlen: Die drei in der Vorrunde absolvierten Reisen hatten diesbezüglich schließlich noch nichts wirklich Furchteinflößendes zu bieten.  </pre>


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<pre> „Losfee“ Karl-Heinz Riedle, der Botschafter des Champions League-Finales, das am 6. Juni im Berliner Olympiastadion stattfindet, hat damit einem Wunsch des Juve-Coaches entsprochen. Allegri hatte sich nicht unbedingt den FC Bayern als Halbfinalgegner gewünscht. Ob Real Madrid tatsächlich der leichtereÂ Kontrahent ist, wird sich weisen müssen.  <p> Zumindest die Wettfreunde haben allergrößte Zweifel, dass der italienische Hausherr am Dienstagabend mal eben drei bis vier Treffer aus dem Ã„rmel schüttelt: Obendrein deutet auch die aktuelle Formkurve eher nicht auf bevorstehende Heldentaten hin.  <p>  Nicht nur der FC Schalke dürfte sich vor dem Wiedersehen mit Real Madrid in einer unschönen Zeitschleife gefangen fühlen: Auch bei Manchester City wurde die Freude über das auf den letzten Drücker doch noch erreichte Achtelfinale schon bei der kurz darauf erfolgenden Auslosung in Nyon wieder erheblich getrübt. <p>  Jedoch nicht nur sich selbst, sondern auch seinem Trainer Dieter Hecking hat Schürrle mit der jüngsten Galavorstellung einen Gefallen getan. Musste sich der VfL-Coach doch in den vergangenen Wochen immer wieder gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, keinen adäquaten Ersatz für den verletzten Goalgetter Bas Dost in petto zu haben.  <p> In der „Königsklasse“ ließ man sich von dieser zwischenzeitlichen Schwächephase jedoch nichts anmerken, wie der fulminante 4:2-Erfolg bei den Spurs zeigte.  </pre>


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